Umwelt & Umweltpolitik
Berichte, Analysen und Kommentare Über Umwelt- und Naturschutzprobleme und -lösungen in Peru.
Proteste gegen Wasserkraftwerk Inambari (Serie Wasser-Konflikte II)
Peru hat mit riesigen Flüssen mit hohem Gefälle, hohen Bergen und tiefen Tälern zweifelsohne ein unglaubliches Potenzial zur Stromerzeugung durch Wasserkraft. Die Projekte, die Tag für Tag durch peruanische Medien geistern, haben wahrhaft gigantische Ausmaße. 2.200 Megawatt Leistung pro Jahr soll beispielsweise das Wasserkraftwerk Inambari erbringen, vier Milliarden US-$ soll es nach Angaben des... » weiterlesen »
Adriana von Hagen: Leymebamba-Kondore niemals ausgestorben
“Der Andenkondor will nicht aussterben und kehrt ins Amazonasgebiet zurück” titelte vor wenigen Tagen die peruanische Tageszeitung “El Comercio”. Andere Medien übernahmen die Meldung. Zu unrecht, wie die Forscherin Adriana von Hagen, Co-Direktorin des Museums und Forschungszentrums “Centro Mallqui” (Leymebamba) jetzt gegenüber dem CHACHABLOG erklärte. Denn: Der Kondor war niemals weg. Insgesamt fünf Kondore sind... » weiterlesen »
Wetteramt SENAMHI: Hitzerekorde in peruanischen Urwaldregionen
Eine ungewöhnliche Hitzewelle hat Teile der peruanischen Urwaldregionen San Martín und Ucayali fest im Griff. Temperaturen von bis zu 43°C waren dieser Tage in mehreren Ortschaften gemessen worden, so Raúl Aranda Contreras, Ingenieur des peruanischen Wetteramtes SENAMHI gegenüber dem Nachrichtendienst INFOREGION. Contreras selbst führt das Wetterphänomen auf den Klimawandel zurück. Die Spitzenwerte, so Contreras, haben... » weiterlesen »
Cusco: Incachiriasca-Gletscher schmilzt
Die Eisdecke des bei Touristen sehr beliebte Incachiriasca-Gletscher in der peruanischen Vilcabamba-Bergkette (Region Cusco) ist in den vergangenen zwei Jahren um 19,9m zurückgegangen. Das berichtet das peruanische Amt für Naturschutzgebiete und Nationalparks Sernanp unter Berufung auf eine Studie, die von Sernanp in Zusammenarbeit mit der zur Nationalen Wasserbehörde ANA gehörenden Gletscherbeobachtungseinheit Huaraz durchgeführt wurde. Ziel... » weiterlesen »
“El tiempo es hoy” – peruanische Künstler singen gegen den Klimawandel
“El tiempo es hoy”, sinngemäß “die Zeit ist gekommen” heißt ein Lied, für das sich das Who ist Who der peruanischen Musikszene zusammengetan hat. Es soll besonders im Angesicht der Klimakonferenz dieser Tage in Kopenhagen auf die Problematik aufmerkam machen. Für Peru ist das Thema ein extrem wichtiges. Das Land ist eines derjenigen, die... » weiterlesen »
Olmos-Staudamm: Bauern beklagen Wassermangel (Serie Wasser-Konflikte I)
Peru hat ein Wasserproblem. Auf der Westseite der Anden gibt es zu wenig, auf der Ostseite etwas mehr Wasser. Das führt immer häufiger zu Konflikten, nicht zuletzt weil durch den Klimawandel erste Andengletscher am abschmelzen sind – der Hauptwasserspeicher für die peruanische Wüstenregionen an der Küste. Das Thema ist kein neues und zahlreiche Ideen... » weiterlesen »
Cenepa-Bergbaukonflikt spitzt sich angeblich zu
Indígena, die im Cenepa-Gebirge an der Grenze zu Ecuador in der nordperuanischen Region Amazonas leben, haben nach Angaben der Indígena-Dachorganisation AIDESEP mehrere Angestellte des Bergbauunternehmens Iamgold Peru als Geiseln genommen. Der Geschäftsführer von Iamgold verneinte dies gegenüber der Nachrichtenagentur Efe. Alle Mitarbeiter seien mit einem Hubschrauber nach Jaén (Cajamarca) geflogen worden, so der Geschäftsführer. Bereits... » weiterlesen »
Amazonas: Erster Fall für die Umweltpolizei
Einen ersten Fall hat derzeit die erst kürzlich eingerichtete Umweltpolizei in der nordperuanischen Region Amazonas zu lösen. Große Wald- und Wiesenflächen zwischen Longuita, María und Choctamal und dem Distrikt Pisuquía wurden bei einem Großbrand zerstört, darunter auch Teile einer Baumschule und eines privaten Naturreservates. Nach Angaben des Zivilschutzes umfasst die abgebrandte Fläche rund 800... » weiterlesen »
Das (nicht nur) peruanische Coca-Problem
Die Blätter des Coca-Strauches wurden von zahlreichen und werden von einigen andinen Kulturen als etwas sakrales verwendet, in religiösen wie auch in weniger religiösen Zeremonien. Viele Familien schwören auf Coca-Tee oder Mate de Coca als Hausmittel gegen fast jede nur vorstellbare Krankheit. Wanderer, Pferde- und Touristenführer schwören auf Coca-Blätter, um nicht höhenkrank zu werden.... » weiterlesen »
Nach Morden in Huancabamba: Militär plant Errichtung von Militärbasis
Nach dem gewaltsamen Tod von 2-3 Mitarbeitern des Bergbauprojektes “Río Blanco” in der nordwestperuanischen Region Piura plant die peruanische Regierung die Errichtung einer Militärbasis am Ort des Geschehens. Es gebe dort “verstreute Terroristen und Drogenschmuggler”, so der peruanische Premierminister Javier Velásquez Quesquén. Für den Kampf gegen diese Elemente sei die örtliche Polizei nicht ausgestattet,... » weiterlesen »
“Nur” 60 Jahre nach Eröffnung: Zoo von Huancayo bekommt seine Lizenz
Seit nun 60 Jahren verfügt Huancayo (Region Junín) über einen Zoo. Dieser ist relativ klein und liegt im Naherholungsgebiet “Cerrito de la Libertad”, rund 1km von der Stadt selbst entfernt. Im April diesen Jahres hatte der Zoo groß Schlagzeilen gemacht: Pepelucho, der Löwe des Zoos wurde nach langer Krankheit eingeschläfert (der CHACHABLOG berichtete). Jetzt... » weiterlesen »
Tod von Minen-Mitarbeitern: Erneuter Bergbaukonflikt in Piura
Nachdem gestern mehrere Mitarbeiter des Bergbauunternehmens “Rio Blanco Copper” in der nordwesperuanischen Region Piura tot aufgefunden worden wurden, heizt sich der Konflikt zwischen lokalen Bauern und Umweltschützern und dem Unternehmen wieder auf. Die amtliche Nachrichtenagentur ANDINA spricht von 3, lokale Medien von 2 Toten. Nach Angaben des Nachrichtensenders RPP handelt es sich bei den... » weiterlesen »
